1998 erscheint das Ensemble Phoenix Basel in der Kulturlandschaft in Basel. Der Dirigent und Pianist Jürg Henneberger, der Flötist Christoph Bösch und der Schlagzeuger Daniel Buess finden zusammen und gründen ein Ensemble, das mittlerweile zu den wichtigsten dieser Art der Schweiz avanciert ist und auch internationales Renommee geniesst. Daniel Buess verstarb 2016 auf tragische Weise. Seine musikalischen Ideen und Visionen tragen das Ensemble Phoenix Basel aber auch in Zukunft weiter. Vom ersten Tag an prägt das Ensemble als flexibler Klangkörper für zeitgenössische Musik das kulturelle Leben seiner Heimatstadt Basel mit. Mit variabler, flexibler, aber nicht beliebiger Besetzung – vom Trio bis hin zu dreissig Musiker:innen – werden für das zeitgenössische Komponieren ideale Aufführungsformen gepflegt. Hohe Eigeninitiative der Mitspielenden, viel Engagement und Weitblick zeichnet ihre Arbeit aus. Dabei werden Impulse und Vorlieben der einzelnen Musikerpersönlichkeiten einbezogen, umgesetzt und vor allem geschätzt. Die hauptsächlich im Basler «Gare du Nord» gespielten, eigenen Programme werden auch in anderen Schweizer Städten und im Ausland aufgeführt. Für zusätzliche Produktionen stellen die Internationale Gesellschaft für Neue Musik, das Theater Basel, Zeiträume Basel, das Musikfestival Wien Modern, die Wiener Festwochen und die Berliner Festspiele Partner dar. Die Vergabe von Werkaufträgen und die Uraufführung neuer Stücke, wird gezielt als Förderprogramm betrieben. Darüber hinaus werden Stücke oder ganze Konzerte in Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Bereichen Noise, Sound Art, Free Improv und Electronica erarbeitet. Aktuell, nach der Corona Pandemie beginnt das Ensemble die nahe Zukunft abzustecken, Fühler und Flügel auszustrecken, um eine zeitgemässe Ausrichtung zu prüfen, die national und international neue Massstäbe setzen wird.

Christoph
Bösch

Flöten

Christoph Bösch *1969, ist Gründungsmitglied, Flötist und Manager des EPhB. Seine Ausbildung durchlief er in der Klasse von Felix Manz in Basel mit weiteren Impulsen von den Flötisten Aurèle Nicolet, Robert Winn und William Bennett. Neben dem Hauptengagement von Beginn an beim EPhB und seiner Spezialisierung auf neue Musikformen ist er als Kammermusiker und Solist unterwegs, unterrichtet an der Regionalen Musikschule in Liestal, beitreibt mit seinen Freunden vom Ensemble „Cordaeola“ seit 2016 eine eigene Kammermusikreihe quer durch musikalische Sparten, ist ab 2023 Intendant der „Festspiele Südtirol“ und gefragter Juror. Christoph Bösch wagt sich über vorgefertigte Genre-Grenzen hinaus und ist Mitglied des Sarah Chaksad Large Ensemble.

Antje
Thierbach

Oboe

Antje Thierbach *1970 in Ostberlin, studierte Oboe in Leipzig, Würzburg und Berlin, u.a. bei Burckhardt Glaetzner, historische Aufführungspraxis und historische Oboen bei Katharina Arfken an der Schola Cantorum Basilensis. Als Tochter eines Orchestermusikers arbeitet Sie aus Erfahrung, Leidenschaft und Überzeugung freischaffend und seit 2017 mit dem EPhB. Ein wichtiger Teil ihrer künstlerischen Arbeit ist die szenisch/theatrale Arbeit in verschiedenen Konstellationen mit Tänzern und Schauspielern wie Sasha Waltz und Guest, mit Christoph Marthaler und bei eigenen Projekten. Seit 2011 unterrichtet sie Historische Aufführungspraxis und Barockoboe sowie Neue Spieltechniken auf der Oboe an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Toshiko
Sakakibara

Klarinetten

Toshiko Sakakibara *1963 geboren in Tsuchiura. Erste Studien in Japan am Tokyo College of Music bei Prof. Isamu Omori und an der Toho Gakuen Musikhochschule bei Prof. Risei Kitazume. Anschliessend Studium bei Karl Leister in Tokyo und Berlin und bei Elmar Schmid in Zürich. 1996–2002 Klarinettistin im Zürcher Kammerorchester. Toshiko Sakaki­bara lebt als freischaffende Musikerin in Basel von wo aus sie als international gefragte Kammermusikerin tätig ist; sie ist Mitglied der Cappella Andrea Barca von Sir András Schiff. Neben der Arbeit in mehreren Ensembles, nimmt die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik im EPhB einen zentralen Platz ein.

Lucas
Röẞner

Fagott, Kontraforte

Lucas A. Rößner *1971 in Naumburg an der Saale. Umfangreiche Fagott-Studien in Leipzig bei Werner Seltmann und in Basel bei Sergio Azzolini. Seit 1999 als freischaffender Musiker in der Schweiz und Deutschland tätig. Aktuell ist er, neben seinem Engagement beim EPhB, Mitglied bei der Basel Sinfonietta und spielt in vielen weiteren Ensembles in der Schweiz. Fagott Unterricht erteilt er an den Musikschulen in Dornach und Liestal. Seit 2008 ist er Lehrer für die Feldenkrais-Methode. Er organisiert im Auftrag der Christoph Merian Stiftung seit 2010 die Sonntagsmatineen in den Merian Gärten in Basel. Als Sprecher und Schauspieler sucht er die Verbindung zwischen Theater, Musik und Tanz. Seit 2018 intensive Beschäftigung mit dem Tanzstil GAGA.

Raphael
Camenisch

Saxophone

Raphael Camenisch *1975 gehört zu den innovativsten und vielseitigsten Saxophonisten seiner Generation. Er bringt seine Leidenschaft als Musiker in verschiedensten Formationen zum Ausdruck; so in etlichen Kammermusikensembles, in Crossover-Projekten, als Solist oder im Duo mit Elektronik. Seine stilistische Bandbreite und Wandlungsfähigkeit spielen dabei eine zentrale Rolle. So gilt sein Engagement gleichermassen der «traditionellen, klassischen» Saxophonliteratur, der Zeitgenössischen Musik wie auch der elektroakustischen Musik und freien Improvisation. Bei zahlreichen Werken hat er an der Uraufführung mitgewirkt. Er verfolgt ein vielseitiges Engagement als Solist und Kammermusiker und hat sich vor allem als Interpret zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht.

Nenad
Marković

Trompete

Nenad Marković *1983 in Novi Sad, ist Trompeter und Pädagoge und aktiv in den Bereichen klassischer, zeitgenössischer und improvisierter Musik. Als Mitglied zahlreicher Ensembles und Orchester arbeitet er mit vielen Komponist:innen unserer Zeit zusammen und hat im Laufe der Jahre fast 200 Kompositionen zur Uraufführung gebracht. Neben der fast 20 jährigen Mitgliedschaft beim EPhB ist er auch regelmäßiger Gastmusiker beim Ensemble Modern Frankfurt und dem Klangforum Wien. Er ist Professor für Trompete an der Musikakademie von Novi Sad und gibt Meisterkurse an Musikhochschulen weltweit. Außerdem ist er regelmäßig Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben.

Aurélien
Tschopp

Horn

Aurélien Tschopp *1992 in Neuchâtel. Er erhielt seinen ersten Unterricht bei Claudio Pontiggia am Conservatoire La Chaux-de-Fonds und bei Heiner Krause an der Musikschule Basel. Anschliessend führte er seine Ausbildung bei Christian Lampert, Jan Golebiowski und Thomas Müllerin an der Hochschule für Musik Basel weiter. 2018 schloss er seinen Master Pädagogik ab. Während seiner Studienzeit spielte er mit Jugendorchestern in der Schweiz, Frankreich und Rumänien. Im Rahmen verschiedener Meisterkurse und Wettbewerbe bekam er Impulse von Johannes Hinterholzer, Thomas Hauschild und Carsten Duffin. Er ist Mitbegründer des Avensemble Quintett mit dem er die Weiterentwicklung des Repertoires für Bläserquintett fördert. Im Berner Symphonieorchester absolvierte er ein Praktikum. Parallel dazu nahm er Unterricht bei Christian Holenstein.

Michael
Büttler

Posaune

Michael Büttler *1969 wurde in Landshut/Niederbayern geboren. Sein Musikstudium absolvierte er an den Hochschulen für Musik in München und Frankfurt. Als freischaffender Musiker arbeitete er mit vielen Orchestern und Ensembles und entwickelte dabei seinen künstlerischen Schwerpunkt im Bereich der zeitgenössischen Musik. Neben dem EPhB ist er Mitglied bei «HORNROH – Modern Alphornquartet» und zudem seit 1989 regelmäßig Gastmusiker beim Ensemble Modern Frankfurt und vielen anderen Ensembles für zeitgenössische Musik. Neben seiner Arbeit als freischaffender Musiker widmet er einen Teil seiner Zeit dem Unterrichten an der Musik-Akademie Basel.

Janne
Jakobsson

Tuba

Janne Matias Jakobsson gilt als leidenschaftlicher Interpret zeitgenössischer Musik. Er ist seit 2017 Mitglied des EPhB. Er trat mit dem Ensemble Modern und dem Insomnio Ensemble auf. Als Solist ist er auf vielen Festivals für zeitgenössische Musik anzutreffen. Weitere Auftritte mit Orchestern wie Sinfonia Lahti und Basel Sinfonietta zählen zu seinen Aktivitäten. Er war Gastmusiker bei der Rockband Bon Jovi. CDs mit seiner Beteiligung erschienen bei NEOS, col legno und Genuin. Ein Arbeitsstipendium der schwedischen Kulturstiftung in Finnland (2016) ermöglichte Ihm die vertiefte Erforschung seines Instrumentes und seines Könnens. Janne ist Mitbegründer des Blechbläserquintetts Ensembles Schwerpunkt. Diese Ensemble gewann nationale und internationale Wettbewerbe und nahm eine Debut-CD auf.

Maurizio
Grandinetti

Gitarre, E-Gitarre

Maurizio Grandinettis Hauptinteresse liegt in der Erweiterung der musikalischen Horizonte seines Instrumentes, der klassischen Gitarre und die elektrische Gitarre, in vielfältigen Kombinationen mit elektronischen Instrumenten. Zur Zeit ist er als Solist, Kammermusiker, Improvisator und Mitglied von Ensembles für Neue Musik tätig. Fur Ihn haben Elliott Sharp, Alex Buess, Volker Heyn, Giorgio Netti und Junghae Lee (u.a.) geschrieben. Er ist Dozent am Konservatorium für Musik in Como (Italien). Webseite

Consuelo
Giulianelli

Harfe

Consuelo Giulianelli *1965 geboren in Rapallo. Sie schloss ihre Harfenstudien in Verona mit Mirella Vita und in Basel mit Ursula Holliger mit Auszeichnung ab. Sie war Solo Harfenistin im Luzerner Sinfonieorchester und Musikkollegium Winterthur. Aktuell ist sie die Solo Harfenistin des Kammerorchester Basel. Als freischaffende Kammermusikerin spielt sie u.a. im Duo Guitarp mit Maurizio Grandinetti, im Ensemble Cordaeola mit Christoph Bösch und Toshiko Sakakibara und in der Camerata Variabile Basel mit Helena Winkelman. Ihre Solo CD Saeya saeya stellt sie als Harfenistin und Sängerin vor. Während der Pandemie hat sie zusammen mit der Harfenistin Marion Navarro die neue Harfenschule «Harpsodie» herausgegeben. Ihre Neugierde für zeitgenössische Musik stillt sie mit dem EPhB.

Manuel
Bärtsch

Klavier

Manuel Bärtsch wuchs in St.Gallen/CH auf. Seine Studien an der Musikhochschule Basel in der Klavierklasse von Jürg Wyttenbach und im Fach Kammermusik bei Walter Levin und Hatto Beyerle schloss er mit dem Solistendiplom mit Auszeichnung ab. Es folgten Preise als Kammermusiker an Internationalen Wettbewerben in Stuttgart, Berlin und Graz. Als Solist konzertierte er u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel und dem Orchestre National de Lyon. Sein weitgespanntes solistisches wie kammermusikalisches Repertoire, die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie auch Grundlagenforschung zum romantischen Klavierspiel ergeben ein künstlerisches Profil abseits der üblichen Kategorisierungen. Manuel Bärtsch ist Professor und Forschungsdozent an der Hochschule der Künste Bern.

Ludovic Van
Hellemont

Klavier

Ludovic Van Hellemont *1985 in Belgien geboren, studierte am Koninklijk Conservatorium Brussel bei Jan Michiels, an der Hochschule für Musik Basel bei Claudio Martinez Mehner, sowie an der Schola Cantorum Basiliensis bei Edoardo Torbianelli. Seit 2017 ist er u.a. als Solopianist der Basel Sinfonietta und des EPhB ein wichtiger Protagonist der zeitgenössischen Schweizer Musikszene. Verziert mit einer Vielfalt an Tasteninstrumenten vom Clavichord bis zu den Ondes Martenot, bezieht er sowohl eine traditionsbewusste als auch eine experimentelle Stellung. Seine künstlerische Tätigkeit ist durch Aufnahmen, Videoproduktionen und eine umfangreiche Konzerttätigkeit in Europa, Asien und Australien belegt.

Samuel
Wettstein

Keyboards

Samuel Wettstein *1971 geboren und in St. Gallen aufgewachsen. Er studierte Klavier bei Jürg Wyttenbach und Jean-Jacques Dünki  an der Hochschule für Musik in Basel. Als Pianist und Keyboarder spielt er in diversen Formationen unterschiedlicher Stilrichtungen – Neue Musik, Neue Improvisationsmusik und Jazz / Rock / Pop – und war an zahlreichen Uraufführungen sowie Radio- und CD-Produktionen beteiligt. Er ist Gründungsmitglied der Albanian-Jazz-Band Kapsamun, des Ensembles Katarakt und des Trios Mo’Wings. Er spielt, komponiert und produziert ausserdem Musik für Theater, Film und Tanz und beschäftigt sich intensiv mit Elektronischer Musik, Audio-Design und Perkussion. An der Musik-Akademie Basel unterrichtet er eine Klavierklasse.

Friedemann
Treiber

Violine

Friedemann Amadeus Treiber *1971 in Offenburg. Erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von 5 Jahren von seinem Bruder Felix. Nach Studien bei Prof. Wolfgang Marschner und Prof. Hansheinz Schneeberger erwarb er 1991/92 an der Musikhochschule Basel jeweils mit Auszeichnung das Lehr-und Solistendiplom für Violine. Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und tritt neben Radio- und CD-Aufnahmen international als Kammermusiker und Solist auf. Sein Repertoire umfasst Werke für Violine solo, Violinkonzerte und Kammermusik aller Epochen. Er ist Konzertmeister des EPhB, Mitglied der Basel Sinfonietta und Primarius des Ensemble Aventure. Er spielt Klavier und Viola und entfaltet eine rege Tätigkeit als Komponist. Seit 2016 ist er Dozent für Violine an der Kalaidos Musikhochschule Schweiz.

Petra
Ackermann

Viola

Petra Ackermann geboren in Klagenfurt. Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, an der Royal Academy Of Music London sowie bei Garth Knox in Paris. Widmungsträgerin zahlreicher Werke. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie regelmässig an Festivals, wie Wien Modern, Musikprotokoll Graz, Klangspuren Schwatz. Sie ist Mitglied beim Mondrian Ensemble Basel, im Ensemble Wiener Collage sowie im Ensemble phace contemporary music. Regelmässige Zusammenarbeit mit Musikern aus den Bereichen Jazz und elektronische Musik, u.a. mit David Liebmann, Peter Herbert, Theo Bleckmann, James Blood Ulmer, Wayne Horvitz, Elliott Sharp und Fennes. 2009 Förderpreis für Musik des Landes Kärnten.

Alessandro
D’Amico

Viola

Alessandro D’Amico *1986 in Caracas geboren, besuchte die Music School Montalban in Caracas. Ab 2002 studierte er bei Prof. Gerard Caussè und Prof. Rainer Schmidt an Escuela Superior de Musica Reina Sofia und von 2004-2006 bei Prof. Peter Langgartner am Mozarteum in Salzburg. Von 2002-2009 war er Bratschist im Simon Bolivar Youth Orchestra mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, und Gustavo Dudamel. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Nobuko Imai, Veronika Hagen und Atar Arad. Ab 2009 studierte er an der Hochschule für Musik in Basel im graduiertem Kurs für Streichquartette bei Prof. Walter Levin und Bratsche bei Silvia Simionescu. Er ist Mitglied des Merel Quartetts, der Camerata Variabile,  dem EPhB und der Capella Andrea Barca.

Martin
Jaggi

Violoncello

Martin Jaggi wurde *1978 im Basel geboren. Er studierte Violoncello und Komposition in Basel, Zürich und Hamburg. Von 2000 bis 2013 war er Mitglied des Mondrian Ensemble Basel, welches er mitbegründet hat. Ausserdem ist der Solo Cellist der basel sinfonietta.
Als Komponist erhält Martin Jaggi Aufträge von renommierten Ensembles und Festivals und seine Werke erleben viele Aufführungen in zahlreichen Ländern Europas, Asiens und Amerikas. Er lebt und arbeitet in Singapur und Basel. Martin Jaggi ist Mitglied des EPhB seit 2010.

Stéphanie
Meyer

Violoncello

Stéphanie Meyer *1977 geboren in Montréal, Sie erhält ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium ihrer Heimatstadt von Dorothy Bégin, an der McGill Universität bei Antonio Lysy und an der Musik-Akademie Basel bei Thomas Demenga. Später wendet sie sich unter Anleitung von Christophe Coin an der Schola Cantorum Basel dem Spiel des Barockcellos zu. Sie ist Gast bei Musikfestivals in Deutschland, Schweiz und England. Dankbar ist sie für prägende Begegnungen mit Musikern wie Steven Isserlis, Janos Starker, Mstislav Rostropovitch, Anner Bylsma, Erich Höbarth und Sergio Azzolini. Sie war u.a. Solocellistin der Camerata Bern und wirkte bei Projekten der Cappella Andrea Barca unter András Schiff mit. Sie unterrichtet seit 2010 an der Musikschule Basel.

Aleksander
Gabryś

Kontrabass

Aleksander Gabryś *1974, spielt seit 2001 mit dem EPhB zusammen. Er ist Kontrabassist, Performer, Komponist und Preisträger mehrerer Kompositions- und Interpretationswettbewerbe und tritt als Solist mit verschiedenen Orchestern auf. Konzerte führten ihn u.a. nach New York, Stanford, Buenos Aires, Saõ Paulo, Venedig, Paris und Wien. Zahlreiche Komponisten haben eigens für ihn Kontrabass-Werke geschrieben. Sein künstlerisches Werk beinhaltet Kammermusik und Solo-Kontrabassstücke, sowie Computermusik der Neo-Expressionistischen Avantgarde. 2022 hat er sein Musiktheater «Die Beelzebub Sonate» präsentiert und ein Sextett für Sound Plasma Festival Berlin komponiert. Er ist Präsident des «freagroup studio» für polymediale, para-theatralische Akte.

Daniel
Stalder

Schlagzeug

Daniel Stalder studierte in Basel bei Siegfried Schmid Schlagzeug und schloss mit Lehr-, Orchester und Konzertreifediplom ab. Seit der Ensemblegründung 1998 spielt er regelmässig im EPhB. Er spielt weitere Konzerte und Projekte mit der Basel Sinfonietta, dem Schlagzeugduo HOW2, dem Ensemble für Neue Musik Zürich, dem Basler Schlagzeugensemble, dem Ensemble Paul Klee Bern und Sextuor de percussions des 3 frontières.

João
Pacheco

Schlagzeug

João Carlos Pacheco *1988 ist ein portugiesischer Musiker, der Schlagzeug und Perkussion als Mittel für die Entwicklung neuer Kreationen im Bereich der zeitgenössischen Musik einsetzt. Seine Konzerttätigkeit als Schlagzeuger wird durch seine Arbeit im Bereich der elektroakustischen Musik, der Komposition und der Zusammenarbeit in multidisziplinären Projekten erweitert. Er ist Mitglied des Ensemble Inverspace, EPhB, Ensemble of Nomads, TAL Trio und Blechtrommel Duo. Zu seinen Auftritten bei Festivals und Konzertreihen zählen u.a. Wien Modern, ECLAT (Stuttgart), Lucerne Festival, ULTIMA Festival (Oslo), Gogol Festival (Kiew), ManiFeste IRCAM (Paris), reMusik (St. Petersburg). Seit 2013 wohnt er in Basel.

Thomas
Peter

Elektronik

Thomas Peter *1971 ist Musiker, Komponist und Dozent und studierte Audiodesign und Improvisation an der Musikakademie Basel. Er ist seit über 20 Jahren in den Bereichen der Komposition elektroakustischer Musik, improvisierter Musik und Klanginstallationen tätig und doziert an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Er lebt und arbeitet in Zürich. Seine Konzerttätigkeit umfasst als Solokünstler und als Interpret zeitgenössischer Musik Auftritte in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Seine Solokonzerte und Kompositionen sind zwischen improvisierter elektronischer Musik und mehrkanaligen, akustisch raumfüllenden Laptop-Performances anzusiedeln.

Jürg
Henneberger

Musikalische Leitung

Der Dirigent und Pianist Jürg Henneberger, *1957 in Luzern, studierte in Basel bei Jürg Wyttenbach und in Hamburg bei Klauspeter Seibel und Christoph von Dohnànyi. Er unterrichtete von 1989 bis 2022 an der Hochschule für Musik Basel. Er ist künstlerischer Leiter des 1998 von ihm gegründeten EPhB, das auf Zeitgenössische Musik spezialisiert ist. 1998–2014 war er Präsident der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) Basel. Ausserdem ist er ein weithin gefragter musikalischer Leiter grosser Ballett- und Opernproduktionen. Seit 2009 war er Professor und gemeinsam mit Mike Svoboda und Marcus Weiss künstlerischer Leiter des neu gegründeten Master-Studiengangs für Musikalische Performance Zeitgenössische Musik.