Wie klingt meine Zeichnung? Habe ich laut oder leise gemalt? Wieso klingt meine Druckgrafik in blau anders als in rot?

Diesen und weiteren Fragen sind die Kinder der „Druckstelle Basel“ zusammen mit den Musiker:innen des Ensemble Phoenix Basel während einer Herbstferienwoche nachgegangen. Die Kinder haben dabei die Rolle des Komponisten übernommen und ihre klanglichen Vorstellungen in Form graphischer Partituren realisiert. Graphische Notation spielt in der Zeitgenössischen Musik eine wichtige Rolle, denn viele klangliche Ideen lassen sich durch eine traditionelle Notation nicht vermitteln. Mittels experimenteller Drucktechniken untersuchten die Kinder den Zusammenhang zwischen Notation und Klang in einem wechselseitigen Prozess mit den Musiker:innen des EPhB.

Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung sind mehrere Kompositionen, welche durch das EPhB interpretiert werden.

Experimentelle Tonband-Musik im Klassenzimmer: Schüler:innen zweier Allschwiler Primarschulklassen waren zusammen mit MusikerInnen des EPhB unterwegs auf der Jagd nach Klängen und haben ihre Fundstücke auf Tonband aufgenommen. Umrahmt von mehreren Solo-Stücken, interpretiert durch Musiker:innen des EPhB, erklingen im Konzert die acht kleinen Sound-Etüden, die die Schüler:innen in Gruppen daraus komponiert haben.


Workshops:
Künstlerische und Pädagogische Leitung – Sebastian Meyer
Janne Jakobsson, Aleksander Gabrys, Francisco Olmedo, Lukas Rickli, Daniel Stalder – Betreuung Workshops
Arev Imer, Christof Stürchler – Audiodesign


Schüler:innen der Klasse 5h der Primarschule Allschwil mit den Lehrerinnen Géraldine Meier, Susanne Bitterli
Schüler:innen der Klasse 5f der Primarschule Allschwil mit den Lehrerinnen Brita Fuhrmann, Simone Salathé


Koproduktion mit ZeitRäume Basel