Datum / Ort I

16 September 2017 St. Alban-Tal, Basel

Datum / Ort II

12 November 2017 Prater-See, Wien

Serie

Phoenix

Titel

Wasserwege

Programm

Carola Bauckholt (*1959) «Der aufgefaltete Raum» für Schlagquartett und drei Fern-Schlagzeuger (2014/2015) Yoav Chorev (*1989) «five for undo» Raumresonanz für Tuba, Kontrabass, Geräusche, Teenagers und Publikum. Installation (2017, UA) Elena Tarabanova (*1995) «Boundless» für Flöte und zwei Schlagzeuger (2017, UA) Roberta Lazo (*1991) «One Way Stream» für drei Schlagzeuger (2017, UA) Jorge Gómez (*1986) «Tröpfeln» für Posaune und vier Schlagzeuger (2017, UA) Tobias Leibetseder (*1973) «Linien» Klanginstallation mit Flöte und Posaune (2017, UA)

Musiker:innen

Christoph Bösch
Flöte, Fern-Schlagzeug
Kevin Austin
Posaune, Fern-Schlagzeug
Janne Jakobsson
Tuba, Fern-Schlagzeug
Daniel Stalder
Schlagzeug
Dean Georgeton
Schlagzeug
Bertrand Gourdy
Schlagzeug
Jérôme Lepetit
Schlagzeug
Aleksander Gabryś
Kontrabass
Littlebit
Elektronik
Erik Oña
Musikalische Einstudierung

Programm­beschrieb

Das EPhB stand im Zentrum des Vermittlungsprojekts «Wasserwege», dessen Ergebnisse im Rahmen des biennalen Festivals «ZeitRäume Basel» 2017 zur Aufführung gelangten. Die Ausgangsidee stammte vom Architekten Raul Mera, der lange Zeit für die versteckten Wasseradern, die unter der Basler Innenstadt verlaufen, interessierte. Konkret ging es um versteckte Kanäle, wie z.B. den, der vom Zoo bis zur Mittleren Brücke das Wasser der Birsig führt. Rauls Anliegen war es, diese Wasseradern für die Bevölkerung erfahrbar, fühlbar und hörbar zu machen. Das Projekt basierte auf einem mittlerweile 35 Jahre alten, nie umgesetzten Projekt von Herzog & de Meuron, das u.a. Brunnen und offene Kanäle auf dem Marktplatz vorsah. Für die musikalische Ausarbeitung konnte die renommierte deutsche Komponistin Carola Bauckholt mit ihrer Kompositionsklasse der Anton Bruckner Privatuniversität Linz gewonnen werden. Sie setzte diese Idee gemeinsam mit dem EPhB und mit Schülerinnen und Schülern Basler Gymnasialklassen in Raum-Klang um.

Das Projekt gastierte als Ko-Produktion bei Wien Modern um und im (!) Pratersee.